22.04.2010 | Beruf & Karriere
Regierung legt Bildungsgrundsätze vor
Düsseldorf (ddp-nrw). Gut zwei Wochen vor der Landtagswahl haben Schulministerin Barbara Sommer und Jugendminister Armin Laschet (beide CDU) erstmals Bildungsgrundsätze der Regierung für Kinder von null bis zehn Jahren vorgelegt. «Wir wollen der Bildungsförderung für Kinder eine langfristige Perspektive geben und die unterschiedlichen Aufträge von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen eng verbinden», teilten die Minister am Donnerstag mit.
Regierung legt Bildungsgrundsätze vor
Die Bildungsgrundsätze seien in einem eineinhalbjährigen Dialogprozess und im Konsens mit den sechs Wohlfahrtsverbänden, den Kirchen, den kommunalen Spitzenverbänden sowie mit Experten aus Praxis und Wissenschaft erarbeitet worden. Im Einvernehmen mit den Trägern sollen die Prinzipien bis Ende 2011 in der Praxis erprobt werden. Die Testphase der
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Bildungsgrundsätze fördert die Landesregierung mit 180 000 Euro.
Im Zentrum der Vorgaben steht dabei, wie es bereits in den frühen Lebensjahren gelingen kann, Kinder so zu fördern, dass ihnen der Zugang zu Bildung offen steht - unabhängig von der Herkunft und dem Bildungsniveau der Eltern. Die Grundsätze sollen dazu beitragen, ein gemeinsames Bildungs- und Erziehungsverständnis im Elementar- und Primarbereich zu entwickeln.
Eine am Mittwoch vorgestellte Studie im Auftrag des DGB war zu dem Ergebnis gekommen, dass die soziale Spaltung im NRW-Bildungssystem wächst. Die Regierung hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. In NRW wird am 9. Mai ein neuer Landtag gewählt.
Quelle: ddp/mte/ple, kischuni.de-RedaktionDatum: 22.04.2010Mit dieser Veröffentlichung ist keine inhaltliche Prüfung und Empfehlung verbunden. Für alle präsentierten Nachrichten/Veranstaltungen sowie für die Qualität des jeweiligen Angebots zeichnen ausschließlich die Anbieter verantwortlich. kischuni.de übernimmt daher keine Haftung für Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Zusätzlich werden diverse Nachrichten von Nachrichtenagenturen wie DPA oder DAPD veröffentlicht. Die Fotos werden entweder von der Nachrichtenagentur selber geliefert oder die kischuni.de-Redaktion verwendet Fotos von Shutterstock. In allen Fällen übernimmt kischuni.de keine Haftung für den Inhalt.