11.05.2010 | Schule
Bewaffneter löst Polizeieinsatz an Schule aus - Unbekannte maskierte Person verschwand spurlos - Über 100 amokgeschulte Beamte im Einsatz
Berlin (ddp-bln). Ein bewaffneter Maskierter hat am Dienstag an einer Schule im Berliner Stadtteil Kreuzberg für einen Polizeieinsatz mit über 100 Beamten gesorgt. Mehrere Anrufer hätten am Morgen die Polizei darüber informiert, dass sie auf dem Gelände eines Oberstufenzentrums (OSZ) in der Lobeckstraße einen maskierten Mann mit Schusswaffe gesehen hätten, teilte die Polizei mit. Auch der stellvertretende Schuldirektor rief die Polizei an, nachdem er dem dunkel gekleideten Unbekannten begegnet war.
Bewaffneter löst Polizeieinsatz an Schule aus - Unbekannte maskierte Person verschwand spurlos - Über 100 amokgeschulte Beamte im Einsatz
Bereits fünf Minuten später seien speziell für Amokläufe geschulte Polizeibeamte eingetroffen, sagte ein Polizeisprecher. Sie durchsuchten die Lehrsäle, Kellerräume und Werkräume des Oberstufenzentrums. Von dem mutmaßlichen Täter gab es keine Spur.
Weder Waffe noch Maske wurden gefunden. Die Schüler
-ANZEIGE-
blieben während der Aktion in den Klassenräumen. Gegen 11.30 Uhr wurden die Durchsuchungen ergebnislos beendet. Der Schulleiter schickte die Mädchen und Jungen für den Rest des Tages nach Hause.
Insgesamt waren rund 110 Beamte an dem Einsatz beteiligt. Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Die Lobeckstraße war während der polizeilichen Maßnahmen gesperrt.
Quelle: ddp/mio/axh/ple, kischuni.de-RedaktionDatum: 11.05.2010Mit dieser Veröffentlichung ist keine inhaltliche Prüfung und Empfehlung verbunden. Für alle präsentierten Nachrichten/Veranstaltungen sowie für die Qualität des jeweiligen Angebots zeichnen ausschließlich die Anbieter verantwortlich. kischuni.de übernimmt daher keine Haftung für Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Zusätzlich werden diverse Nachrichten von Nachrichtenagenturen wie DPA oder DAPD veröffentlicht. Die Fotos werden entweder von der Nachrichtenagentur selber geliefert oder die kischuni.de-Redaktion verwendet Fotos von Shutterstock. In allen Fällen übernimmt kischuni.de keine Haftung für den Inhalt.