22.09.2009 | Studium
22 500 Deutsche studieren in den Niederlanden
Rheine (dpa) - An den Hochschulen in den Niederlanden lernen laut Hochrechnungen von Fachleuten derzeit etwa 22 500 deutsche Studenten. Das niederländische Bildungsministerium habe im Herbst 2008 insgesamt 19 750 deutsche Studenten gezählt.
Das sagte Peter Stegelmann vom Forschungs- und PR-Institut EDU-CON im münsterländischen Rheine. Nach Berichten verschiedener Hochschulen aus dem Nachbarland sei ein gleichbleibendes Wachstum der Zahlen zu erwarten. Am beliebtesten mit 3739 deutschen Studenten war Maastricht, wo Studiengänge auf Englisch angeboten werden. Gefragt an den Unis sind demnach Wirtschaftswissenschaften und Psychologie.
Die meisten jungen Deutschen besuchen aber im Nachbarland eine der Fachhochschulen, die generell eher praxisnah ausbilden. Beliebte Fächer sind Gesundheitsberufe und Design.
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Auf die grenznahe gelegenen sogenannten Saxion Hogescholen, unter anderem in Enschede und Deventer, gehen demnach 2038 junge Deutsche. Die Fontys Hogeschool in Venlo bietet auch deutschsprachige Studiengänge an.
«Die überwiegende Mehrheit der Deutschen studiert im grenznahen Raum», sagte Stegelmann. Viele der jungen Leute pendeln sogar aus Deutschland zum Studium. Es sei oft schwierig, im Nachbarland eine Wohnung zu finden. Zahlreiche Studierende kommen aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Niederländische Hochschulen werben auch im grenznahen Raum. Unter den ausländischen Studenten in Holland hätten Deutsche einen Anteil von 42 Prozent.
Quelle: dpa-info.com GmbH, kischuni.de-RedaktionDatum: 22.09.2009Mit dieser Veröffentlichung ist keine inhaltliche Prüfung und Empfehlung verbunden. Für alle präsentierten Nachrichten/Veranstaltungen sowie für die Qualität des jeweiligen Angebots zeichnen ausschließlich die Anbieter verantwortlich. kischuni.de übernimmt daher keine Haftung für Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Zusätzlich werden diverse Nachrichten von Nachrichtenagenturen wie DPA oder DAPD veröffentlicht. Die Fotos werden entweder von der Nachrichtenagentur selber geliefert oder die kischuni.de-Redaktion verwendet Fotos von Shutterstock. In allen Fällen übernimmt kischuni.de keine Haftung für den Inhalt.