Bonn (dpa/tmn) - Die Grade im Bachelor und Master lassen sich nicht eins zu eins mit herkömmlichen Noten gleichsetzen. Der Grad ist eine relative Note: Sie gibt an, wie gut Studenten im Vergleich zu ihren Kommilitonen abgeschnitten haben.
So erhalten die besten zehn Prozent einer bestandenen Modulprüfung nach Angaben der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Bonn einen «A»-Grad. Die nächstbesten 25 Prozent werden als «B» eingestuft, die folgenden 30 Prozent als «C». Die Stufe «D» umfasst weitere 25 Prozent, und die letzten zehn Prozent erhalten den Grad «E».
Ein «A»-Grad bedeutet also nicht unbedingt, dass Studenten ein Modul mit einer Einsernote abgeschlossen haben - es kommt vielmehr auf die Notenverteilung unter den erfolgreichen Prüflingen an. Durch diese Einstufung nach dem European Credit Transfer System (ECTS) sollen Noten an Hochschulen innerhalb Europas besser vergleichbar werden.
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