Ärger mit dem Chef für viele Grund für Jobwechsel

München/Hamburg (dpa/tmn) – Ärger mit dem Chef ist für fast zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) ein Grund für einen Jobwechsel. Das ergab eine repräsentativen Studie des Instituts für rationelle Psychologie in München.

In Auftrag gegeben hatte die Studie die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in Hamburg. Jeder Zweite (52 Prozent) würde außerdem kündigen, wenn er in der Firma von den Kollegen gemobbt wird.

Probleme mit anderen Mitarbeitern sind besonders für jüngere Arbeitnehmer ein Kündigungsgrund, teilt die BGW in ihrem Magazin «Young Look» mit. So sagen 43 Prozent der 16- bis 29-Jährigen, dass «nervige Kollegen» für sie ein Anlass wären, die Firma zu verlassen. Insgesamt geben das nur 37 Prozent der Befragten an. Unter den Jüngeren denkt auch fast jeder Zweite (47 Prozent) über einen Jobwechsel nach, wenn er im Betrieb zu wenig Lob erhält. Dem stimmen nur 41 Prozent aller Befragten zu. Weitere Gründe für einen Kündigung sind den Angaben zufolge ein zu niedriges Gehalt (39 Prozent) und eintönige Arbeit (36 Prozent). Für die Studie wurden rund 2900 Personen zwischen 16 und 74 Jahren befragt.