Berlin/Köln (dpa/tmn) – Vier von zehn Arbeitnehmern opfern ihre Freizeit für Weiterbildungen. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Bundesbildungsministeriums in Berlin hervor, auf die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hinweist.
So geben 42 Prozent der Erwerbstätigen an, etwa freiwillig nach Feierabend oder am Wochenende Fachliteratur zu büffeln, um beruflich voranzukommen. Fast die Hälfte der Beschäftigten (49 Prozent) hat 2007 zudem im Rahmen einer betrieblichen Weiterbildung Kurse und Lehrgänge besucht. Daneben profitieren viele Angestellte aber auch vom Wissen ihrer Kollegen und Vorgesetzten: Rund zwei Drittel (68 Prozent) sagen, dass sie im vergangenen Jahr unter Anleitung des Chefs oder anderer Mitarbeiter etwas für die Arbeit gelernt haben.
Insgesamt haben sich laut den Angaben im vergangenen Jahr 72 Prozent der Befragten weitergebildet. Das sind dem IW zufolge rund vier Prozentpunkte mehr als vor fünf Jahren. An der Umfrage nahmen rund 9000 Personen zwischen 19 und 64 Jahren teil.