Azubis kommen leicht mit Datenschutz in Konflikt

Bonn (dpa/tmn) – Auszubildende bekommen in ihrem Betrieb oft Kenntnis von Informationen, die intern bleiben sollten. Das gilt beispielsweise, wenn der Azubi in der Entwicklungsabteilung beschäftigt ist oder Einblick in Personaldaten hat.

Manchmal reicht schon die Zugangsberechtigung für das Intranet, um an sensible Daten kommen zu können. Konflikte lassen sich vermeiden, wenn Auszubildende – wie die übrigen Mitarbeiter – eine Verpflichtungserklärung zur Geheimhaltung empfindlicher Unternehmensdaten unterschreiben. Darauf weist der Verlag für die Deutsche Wirtschaft in Bonn hin.

Bei Azubis in kaufmännischen und technischen Berufen sei das zu unbedingt empfehlen. Gerade sie kommen in den verschiedenen Ausbildungsabschnitten besonders oft mit Daten in Berührung, die unter die Verschwiegenheitspflicht fallen. Der Azubi wird deshalb am besten bereits zu Beginn der Ausbildung nach Paragraf 5 des Bundesdatenschutzgesetzes zur Verschwiegenheit verpflichtet, so der Fachverlag. Nach dem Gesetz ist es Mitarbeitern, die Zugriff auf personenbezogene Daten haben, untersagt, sich diese unbefugt zu beschaffen, sie zu verarbeiten oder zu nutzen. Der Auszubildende muss die Verpflichtung schriftlich erklären.