Stuttgart (dpa/tmn) Damit Arbeitstreffen möglichst produktiv verlaufen, sollte der Diskussionsleiter nicht auf Visualisierungen verzichten. Das gilt insbesondere dann, wenn einzelne Teilnehmer dazu neigen, vom Thema abzuschweifen oder ihren Standpunkt zu wiederholen.
Das rät der US-Amerikaner Michael Grinder auf der Bildungsmesse Didacta (19. bis 23. Februar) in Stuttgart. Damit Diskussionsteilnehmer beispielsweise nicht vom Thema des Arbeitstreffens abweichen oder die Diskussion in eine Richtung lenken, helfe eine Tagesordnung, erklärte der Trainer und Experte nonverbaler Kommunikation. Auf diese könne der Diskussionsleiter verweisen, ohne sich auf einen Konflikt einlassen zu müssen.
Ist unter den Kollegen ein Vielredner, der seine Argumente immer wieder darlegt, fällt produktives Arbeiten schwer. Auch in diesem Fall helfe eine bildliche Darstellung. Holt der Kollege mit seinen Schilderungen aus, sollte der Diskussionsleiter die vorgetragenen Argumente auf einer Tafel festhalten. Wiederholt sich der Redner, kann der Leiter mit den Worten dazwischen gehen: «Unterscheidet sich das jetzt irgendwie von dem vorhin Gesagten?» und auf die Aufzeichnungen deuten. Damit werde der Vielredner gebremst.