Köln (dpa/tmn) – Gemeinsame Fußballerlebnisse tragen zum Teamgeist bei. Egal ob Kollegen die Spiele zusammen vor dem Fernseher gucken, beim Public Viewing oder sogar zusammen in die Schweiz oder nach Österreich reisen – solche Erfahrungen zu teilen, ist gut fürs Wir-Gefühl.
«Aus sozialpsychologischer Sicht ist das unbedingt positiv», sagt Jeannine Ohlert von der Deutschen Sporthochschule Köln. Teamsportarten seien besonders geeignet, den Zusammenhalt derer zu fördern, die sich gemeinsam dafür interessieren – nicht nur als Spieler, sondern auch als Fans oder Zuschauer. «Fußball hat den Vorteil, dass sich vergleichsweise viele dafür begeistern können», sagt die Sozialpsychologin. Bei internationalen Wettbewerben gebe es meist keine trennenden Grenzen zwischen den Anhängern verschiedener Clubs: «Das ist der Vorteil solcher Wettbewerbe wie der EM – mit der Nationalmannschaft können sich fast alle identifizieren», sagt Ohlert. «Das schweißt zusammen.»