Wiesbaden (dpa/tmn) – Rund ein Drittel aller Meister-BAföG-Empfänger sind weiblich. Insgesamt erhielten im vergangenen Jahr 134 000 Personen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, das qualifizierten Facharbeitern ermöglichen soll, den Meistertitel zu erwerben.
Darunter waren 42 000 Frauen. Die Zahl der Geförderten ging im Vergleich zu 2006 um 1,7 Prozent zurück. Bei den Frauen lag der Rückgang sogar bei drei Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilt. Insgesamt erhielten die Geförderten rund 356 Millionen Euro. Das waren vier Prozent weniger als im Vorjahr.
Das Meister-BAföG trägt einen Teil der Kosten für die entsprechende Weiterbildungsmaßnahme und auch der Kosten für den Lebensunterhalt. Von den Förderleistungen im vergangenen Jahr entfielen 250 Millionen Euro auf Darlehen und 106 Millionen Euro auf Zuschüsse. Rund 48 000 (36 Prozent) der Geförderten nahmen an einer Vollzeitfortbildung teil, 86 000 (64 Prozent) an einer Teilzeitfortbildung. Die große Mehrzahl (81 Prozent) der Geförderten war zwischen 20 und 35 Jahre alt. Am stärksten vertreten waren die 25- bis 29-Jährigen (36 Prozent). Dann folgten die 20- bis 24-Jährigen (30 Prozent) und die 30- bis 34-Jährigen (15 Prozent).