Stuttgart (dpa) – Die frühe Aufteilung auf Gymnasium, Haupt- und Realschule schadet laut einem Schulexperten Kindern und führt nicht zu besseren Leistungen. Das sagte Bernd Dieng, Mitbegründer der Initiative «Längeres gemeinsames Lernen».
Man müsse Kinder aller Leistungsniveaus mindestens sechs Jahre lang gemeinsam unterrichten. Nur so könnten Schüler auch voneinander und nicht nur von Lehrern lernen. «Alle erfolgreichen Staaten lassen die Kinder länger zusammen.» An diesem Samstag treffen sich Mitglieder der Initiative in Ludwigsburg auf einem Kongress der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).