Immer mehr Jobs in der «Wissenswirtschaft»

Nürnberg (dpa/tmn) – Die sogenannte Wissenswirtschaft wird für den deutschen Arbeitsmarkt immer wichtiger. Darauf weist das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg hin.

2007 wurde bereits jede dritte Neueinstellung einer Fachkraft von Unternehmen in einem forschungsintensiven Industriezweig oder einer wissensintensiven Dienstleistungsbranche vorgenommen. Im Jahr 2000 war es erst jede vierte Stelle gewesen. Das Institut stützt seine Zahlen auf eine Umfrage in 16 000 Firmen.

Laut der Studie sind ein Fünftel aller Betriebe in Deutschland der «Wissenswirtschaft» zuzuordnen. Zusammen erarbeiteten sie ein Drittel des Umsatzes in der gesamten Wirtschaft. Für Auszubildende ist die Wahrscheinlichkeit, nach der Lehre von einem solchen Betrieb übernommen zu werden, besonders hoch, ergab die Umfrage weiter: In der «Wissenswirtschaft» liegt sie bei 72 Prozent, in der Gesamtwirtschaft nur bei 62 Prozent.