Jeder zweite Beamte arbeitet bis zur Pensionsgrenze

Wiesbaden (dpa) – Gut jeder zweite deutsche Beamte arbeitet bis zu seiner regulären Pensionsgrenze. Das geht aus in Wiesbaden veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor.

Danach erreichten im vergangenen Jahr von den rund 41 800 Neupensionären bei Bund, Ländern und Gemeinden 35,6 Prozent die Altersgrenze von 65 Jahren und 15,2 Prozent die niedrigere Schwelle von 60 Jahren, die beispielsweise für Polizisten gilt. Das waren jeweils geringfügig mehr als im Jahr zuvor.

Wegen medizinisch belegter Dienstunfähigkeit quittierten 19,2 Prozent der Beamten frühzeitig ihren Dienst. Die übrigen machten von den Möglichkeiten der frühzeitigen Pensionierung auf Antrag und anderen Regelungen zum Vorruhestand Gebrauch.

Die meisten Pensionäre haben weiterhin die für Polizei und Schulen zuständigen Länder mit 486 000, was erneut ein starke Steigerung um 5,1 Prozent bedeutete. Der Bund muss rund 56 000 Beamte und 66 000 Berufssoldaten versorgen. Bei den Gemeinden waren es 71 000 Pensionäre und damit ein knappes Prozent mehr als im Jahr zuvor.