Nach Bewerbungsgespräch: Bei Feedback mit Kritik sparen

Düsseldorf (dpa/tmn) – Bitten potenzielle Arbeitgeber nach dem Einstellungsgespräch um eine Rückmeldung, halten sich Bewerber mit Kritik besser zurück. Solange der Bewerbungsprozess läuft, gilt das Prinzip der Nichteinmischung.

Das rät der Bewerbungstrainer Gerhard Winkler in der Zeitschrift «Junge Karriere». Die Aufgabe eines Bewerbers bestehe nicht darin, das Verhalten der Personaler oder das Auswahlverfahren zu kommentieren. Stattdessen sollten Berufsanwärter zeigen, dass sie verstanden haben, wer gesucht wird.

Daher ist es sinnvoll, bereits innerhalb eines Tages nach dem Gespräch eine E-Mail an alle Gesprächspartner zu senden, in der der Bewerber sein Interesse an der Stelle bekräftigt und die gestellten Aufgaben auf den Punkt bringt. Dabei sollte sich der Bewerber zuversichtlich zeigen und deutlich machen, dass er den Job meistern wird, rät Winkler.

Falls im Gespräch bestimmte Argumente noch nicht vorgetragen wurden, könnten diese nun platziert werden. Wichtig sei es, keine Bedingungen oder Einschränkungen zu machen und auch an den Konditionen nicht zu mäkeln. Denn verhandelt werde nur im direkten Gespräch, so der Bewerbungsberater.