Unterschiede bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

Berlin (dpa/tmn) – Wer bei der Berufsunfähigkeitsabsicherung auf den richtigen Anbieter und den richtigen Tarif setzt, kann viel Geld sparen. Denn die Unterschiede zwischen den Policen seien deutlich.

Das berichtet die Stiftung Warentest in Berlin in ihrer Zeitschrift «Finanztest». Die 30-jährigen Musterkunden in der Untersuchung zahlen je nach Angebot zwischen 650 Euro und mehr als 2000 Euro im Jahr, um in einem Vertrag mit Laufzeit bis 65 Jahre 2000 Euro Rente im Monat zu erhalten.

Die meisten Angebote schnitten in der aktuellen Untersuchung positiv ab: Von 59 Angeboten wurden 16 mit «sehr gut» und 24 mit «gut» bewertet. Sieben bekamen ein «Befriedigend», acht ein «Ausreichend», heißt es. Auf den Prüfstand wurden auch Kombinationen aus Berufsunfähigkeitsschutz und Risikolebensversicherung gestellt.

Bei Berufsunfähigkeitsversicherungen hängt die Einzahlung von vielen Faktoren ab. So steigt der Preis mit dem Eintrittsalter, und Frauen zahlen mehr als Männer. Außerdem ist der Beitrag für Versicherte mit einer körperlichen Tätigkeit höher als für Büroarbeiter. Entscheidend ist auch der Gesundheitszustand.