Weniger Schulabgänger entscheiden sich für Studium

Hannover (dpa/tmn) – Der Duft der Wissenschaft lockt Schüler nicht an die Uni: Der Anteil studienberechtigter Schulabgänger, die sich für ein Studium entscheiden, nimmt in Deutschland weiter ab.

Die Studierquote des Jahrgangs 2006 sei verglichen mit den Vorjahren leicht gesunken und liege aktuell bei 68 Prozent, teilt die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) in Hannover mit. Im bundesweiten Vergleich wiesen die Studienberechtigten aus Thüringen die höchste Studierquote auf (77 Prozent). Es folgten Bayern, Sachsen-Anhalt (75 Prozent) und Rheinland-Pfalz (74 Prozent).

Bei den Fächervorlieben kann laut HIS lediglich das Fach Maschinenbau einen Anstieg verzeichnen. Die übrigen Fächer seien stabil geblieben oder leicht rückgängig.

Die beliebteste Studienrichtung ist wie in den Vorjahren die Wirtschaftswissenschaft (zehn Prozent), gefolgt von den Lehramtsstudiengängen und Maschinenbau (je neun Prozent) und Medizin (sechs Prozent).