Gebuchte Urlaubsreise im Vorstellungsgespräch thematisieren

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Ratgeber Beruf & Karriere
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In vielen Unternehmen gibt es während der Probezeit keinen Urlaub.

Bewerber, die bereits eine Reise für diesen Zeitraum gebucht haben, stecken daher oft in der Zwickmühle. “Man sollte dieses Thema auf jeden Fall ansprechen – aber nicht zu früh”, empfiehlt Angela Frauholz, Karriereberaterin aus Düsseldorf. Am besten kläre man diesen Punkt gegen Ende des Bewerbungsgesprächs – sofern es gut gelaufen ist – oder in der zweiten Vorstellungsrunde, in der auch Gehaltsfragen und Ähnliches auf den Tisch kommen.

Wichtig sei, dass man den Arbeitgeber nicht vor vollendete Tatsachen stelle. “Man sollte deutlich machen, dass die Entscheidung tatsächlich beim Unternehmen liegt”, betont die Expertin. Sie empfiehlt daher eine offene Frage, etwa: “Ich habe bereits vor längerer Zeit einen Urlaub für den Monat X gebucht. Sehen sie eine Möglichkeit, dass ich die Reise antreten kann?”

Die eleganteste Lösung wäre zwar, den Urlaub zu verschieben und den neuen Arbeitgeber gar nicht darauf anzusprechen. “Aber wenn es nicht anders geht, ist das normalerweise auch kein Problem”, sagt Frauholz. Sofern ein Kandidat ansonsten auf das Anforderungsprofil passt , sei die Frage nach dem frühen Urlaub kein Grund, ihn deshalb im Bewerbungsverfahren nicht zu berücksichtigen.

dapd