14.05.2010 | Beruf & Karriere
Bundestagspräsident lehnt Kürzungen bei der Bildung ab
München (ddp). Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat Forderungen aus der Union nach Kürzungen bei der Bildung zurückgewiesen. Lammert sagte am Freitag am Rande des Ökumenischen Kirchentags in München, hier dürfe man «am wenigsten sparen».
Schließlich müsse in der jetzigen Finanzkrise alles getan werden, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und damit auch die Wachstumschancen und Beschäftigungsaussichten zu verbessern.
Bundestagspräsident lehnt Kürzungen bei der Bildung ab
Kürzungen bei der Bildung wären nach Ansicht des CDU-Politikers «so ähnlich, als wenn man bei einer ohnehin vorhandenen Gehbehinderung dann auch noch die Beine zusammenbindet». Er fügte
hinzu: «Damit machen wir uns völlig bewegungsunfähig.»
Lammert sprach sich zugleich für eine Finanztransaktionssteuer aus. Die notwendige Haushaltskonsolidierung sei
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«alleine über die Ausgabenseite nicht zu stemmen». Lammert betonte: «Es geht nur durch Einnahmeverbesserungen - und da wüsste ich nicht nur keinen leichteren, sondern auch keinen überzeugenderen Weg als eine Umsatzbesteuerung für Finanztransaktionen.» Diese habe zwar keinen unmittelbaren Steuerungseffekt, «aber mindestens einen Abschöpfungseffekt».
Quelle: ddp/jsc/nik, kischuni.de-RedaktionDatum: 14.05.2010Mit dieser Veröffentlichung ist keine inhaltliche Prüfung und Empfehlung verbunden. Für alle präsentierten Nachrichten/Veranstaltungen sowie für die Qualität des jeweiligen Angebots zeichnen ausschließlich die Anbieter verantwortlich. kischuni.de übernimmt daher keine Haftung für Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Zusätzlich werden diverse Nachrichten von Nachrichtenagenturen wie DPA oder DAPD veröffentlicht. Die Fotos werden entweder von der Nachrichtenagentur selber geliefert oder die kischuni.de-Redaktion verwendet Fotos von Shutterstock. In allen Fällen übernimmt kischuni.de keine Haftung für den Inhalt.