Qual der Wahl

Kategorien
Ratgeber Beruf & Karriere
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email
Share on print
Drucken

Weiterbildungswege nach der kaufmännischen Ausbildung

Im Handwerk ist die Sache klar: Wer nach der Ausbildung im erlernten Beruf aufsteigen will, macht meist seinen Meister. In kaufmännischen Berufen stehen Absolventen hingegen mehrere Karrierewege offen. Sie können unter anderem zwischen der Weiterbildung zum Fachwirt oder zum Fachkaufmann wählen.

Während sich Fachwirte auf bestimmte Branchen spezialisieren und nach erfolgreicher Prüfung beispielsweise als Bank- oder Tourismusfachwirt arbeiten, erwerben die Fachkaufleute ein branchenübergreifendes Know-how. Die Industrie- und Handelskammern bieten unter anderem die Weiterbildung zum Fachkaufmann für Außenwirtschaft, Bilanzbuchhaltung oder Personal an.

Die Zulassungsvoraussetzungen für die Weiterbildungsprüfung sind für Fachwirte und Fachkaufleute ähnlich. Neben einer einschlägigen Berufsausbildung müssen Fachwirte zwei bis drei Jahre Berufspraxis nachweisen, Fachkaufleute brauchen drei Praxisjahre.

Auch die Dauer der Weiterbildung unterscheidet sich kaum. Ein berufsbegleitender Weiterbildungskurs für den Bürofachwirt beispielsweise dauert etwa ein bis anderthalb Jahre, während die Weiterbildung zum Fachkaufmann Büromanagement bis zu zwei Jahre in Anspruch nimmt.

Weiterbildungserfolg wird unterschiedlich bewertet

Unterschiedlich fällt hingegen die Bewertung des Weiterbildungserfolgs aus. Während der Fachwirt einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages zufolge fast 73 Prozent der Absolventen einen beruflichen Aufstieg gebracht hat, sagen dies nur 65 Prozent der Fachkaufleute. Das Gehalt stieg hingegen unabhängig vom Abschluss bei gut zwei von drei Befragten.

dapd